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Unsere Versprecher - Seite 2

Beim Arbeiten: "Ein bisschen Musik wär' schlecht äh schön."

 Sonja liest die Zutatenliste einer Lebensmittelpackung vor:
"... Zwiebeln, Gurken, natürliches Europa äh Aroma..."

Es fehlt keine Schreibunterlage, sondern die Lust:
"Ich habe keinen Block äh Bock."

Sonja hat die Schüssel in der Hand und ist im Begriff, zum Johannisbeerenpflücken in den Garten zu gehen. Sie sagt zu Mathis: "Ich geh' jetzt Schüsseln äh Beeren pflücken."

So ähnlich war's doch erst im Juni:
"... dann kann ich ja mal E-Mails anrufen äh abrufen!"

Wir sitzen auf der Terasse, Sonja erzählt irgend etwas mit einer gemeinen Pointe. Gleich darauf quäkt plötzlich eine Amsel irgendwo im Gebüsch in einem schrillen Ton. Mathis lacht: "Da schimpft sogar der Pogel äh Vogel!"

"Als die Rosisenbomber äh Rosinenbomber flogen..."

Sonja hat immer eine Wasser Flasche neben dem Bett stehen, damit sie nachts trinken kann, wenn sie Durst hat. Diesem Sachverhalt liegt folgende verquere Aussage zugrunde: "Ich habe am Wasser noch ein Bett stehen."

Wieder diese unnötigen kleinen Zwischensilben:
"Die hätten sich spezialieren sollen."

Deutsche Grammatik ist schwer:
"Habe die Frau um Zurückruf gebitten äh gebeten."

Da hat sich zweimal ein L reingeschlichen:
"Wir brauchen keine Fenstergitter. Wir werden sowieso kaum von Inslekten belästigt."
"Milch besteht zu grolen Teilen aus Wasser."

Mathis: "Hol' mal den Splattspinat äh Blattspinat aus dem Keller!"

Während am Ende des Arbeitstages die Rechner herunterfahren, fällt Sonja ein, dass sie noch nicht beim Briefkasten gewesen war und die Post geholt hat. Da unser Grundstück etwas am Hang liegt, kommt solch eine Aussage zu stande: "Ich fahr' mal runter."

Mathis, Sonjas Held, will eine Anschaffung tätigen. Sonja motzt: "Da musst du überlegen, wo das Held herkriegst."

Es gibt flirrende Hitze, aber gibt es auch flirrenden Sonnenschein?

Sonja will was schaffen, aber nichts waschen:
"Ich will das in einem Aufwasch waschen äh schaffen."

"Das lass ich mir nicht einraten äh einreden."

Im Urlaub waren wir mal wieder in eigenen Heimat unterwegs:
"Da können wir auf jeden Fall mal Schönwald erkundigen äh erkunden."

Versprecher des Monats - schön wär's:
"In Zukunft sind bei (Internetbuchhandlung) Erdfoto* alle Büchersendungen kostenlos äh portofrei."
* Name geändert

Anfang Mai stand der Autoreifenwechsel auf dem Programm, hatten aber wenig Lust dazu. Sonja fragt Matthis: "Wo kann man Auto äh Reifen wechseln lassen?"

Pfui teibel:
"Seit wir auf Ratzöl äh Rapsöl umgestiegen sind..."

Sonja sieht den Anrufbeantworter blinken, ist aber noch auf die E-Mails konzentriert: "Ich horch' noch schnell die E-Mails ab."

Sonja wollte den Film erwähnen, wo es um die Ballonflucht 1979 aus der DDR ging: "Mit dem Wim nach Westen" - eigentlich "Mit dem Wind nach Westen."
Dieser "neue" Titel beflügelte unsere Phantasie. Wäre die Moral in den 70er Jahren wie heute bei geschmacklosen Spielshows wie Dschungelcamp & Co., hätte es sicherlich ein Showformat mit Wim Thoelke gegeben, wo DDR-Bürger gegeneinander antreten, um als Gewinner aus der DDR ausreisen zu dürfen. Und Wum singt dazu am Schluss: "Nächster Fluchtversuch - Samstag in acht Tagen. Thoooeelke!"

 Sonja will wissen, ob Mathis den Rechner schon heruntergefahren hat:
"Ist der Rechner wohl alle?"

 Thema Broiler, Mandy & Co.:
"Die hatten in der DDR komische Nomen äh Namen."

 "So ein Kreinklam äh Kleinkram!"

Relativ realitätsfremd:
realitiv

 Es gibt gekochten Abend - guten Appetit:
"Ich koch' jetzt Abend äh Essen."

 Wieder geht's ums Essen:
"Da sechsen äh essen wir diesmal um 6."

 Spiral-Täter:
"Man legt auf Spiralität äh Spiritualität wieder mehr Wert."

 "Du hast wohl damit geliebäubelt äh äugelt."

 Mathis zählt auf:
"Tennisch, Tischtennis..."

Beim Sprechen einschlafen:
die schlafischen äh slawischen Sprachen

Hat nichts mit Flaschen zu tun:
Tiefflaschphase äh Tiefschlafphase

 Trotzdem keine Schmerzen am Fuß:
"Während der Zeh äh Tee zieht, kann ich..."

Zufällig sind sie wirklich rund:
Kreiswaffeln äh Reiswaffeln

Sie stehen immer zur Verfügung:
"Ich rufe meine Eltern ab äh an."

Matthis fragt Sonja, bevor er das Kochen anfängt: "Du kannst mal überleben äh überlegen, wie viele Birnen du im Essen haben möchtest."

Was jetzt nun: Anfangen oder aufhören?
"Ich wollt' grad auffangen."

Sonja weiß weder ein noch aus:
"Mathis, du hast gekocht. Im Gegenzug habe ich ausverkauft äh eingekauft."

Gibt's das auch?
"Er will doch bestimmt nicht nach meiner Pfeife springen äh tanzen."

Sonja stellt fest: "So oft wie die Nachbarn haben wir noch nicht rasieren äh Rasen mähen müssen."

Webseitenkauderwelsch:
Melünevel äh Menülevel

Doppelt gemoppelt hält besser:
"Er hat sich falsch verwählt."

Die Schweinegrippe ist auch bei uns Thema:
"Es ist doch ein tierischer Virusch äh Virus..."

Irgendwas hat sich erledigt:
"Das ist hinläufig äh hinfällig..."

Es ist trocken und neu gepflanzten Lebensbäumchen brauchen evtl. Wasser. Matthis meint: "Man sollte mal die Bräumchen grießen."

Die Lock' ist ab:
"Gut für das Auto ist das nicht, wenn der Lock äh Lack so behandelt wird."

Sonja kriegt das Wort einfach nicht über die Lippen:
"Das ist total süb, hm hüb... na hey: hübsch!"


Erst vor einer halben Stunde auf dem Sofa entstanden:
"Wir könnten auch mal wieder Sofa äh Tofu essen."

Der Freistaat Bayreuth äh Bayern

Vor der Wanderung meint Sonja:
"Ich setz' ne Katze äh Kappe auf."

Sonderbehandlung der Wiese:
"Am 5. Mai letztes Jahr haben wir das erste Mal massiert äh gemäht."

Leider nicht:
"Der Esel scheißt keine Tomaten äh Dukaten."

Mc Dommelt

Wir beobachten Vögel im Garten. Sonja meint:
"Ist das nicht ein Hohlkehlchen äh Rotkehlchen?"

Wir reden über regionale Vorkommnisse:
"Die Kommunalveraltung äh verwaltung hat nicht mehr mitgemacht."

Wahrnehmungsstörungen:
"Ich merk's jetzt erst wahr."

Traurig:
"Das ist an den Bahren äh Haaren herbeigezogen."

"In diesem Fall brauchen wir Einhand-Andschuhe äh Einweghandschuhe."

Multukultureller Kindergarten

Sonja zitiert aus einem Buch:
Tynnarei äh Tyrannei der Männer

Warum nicht einfach manche Wörter verkürzen? Man weiß ja immer noch deutlich, um was es geht:
Erdmosphäre - Erdatmosphäre

Meeresströmungen:
"Warum ist der Meerstream äh Mainstream so schlecht?"

Versehentliche Verschmelzung von fatal und frappierend: frappal
Versehentliche Verschmelzung von blöd und bös': blös

Mathis will seine Begeisterung über Sonja ausdrücken:
"Du bist mein Schmuckel äh Schnuckel."

Was wollte Mathis damit sagen?
"Es war kurz vor Ostern unserer Zeitrechnung..."

Am Karfreitag kommt es auf den Tisch:
"Die Eltern essen heute wieder Stocktisch äh fisch."

Sonja zeigt Mathis ein Foto:
"Da sind Leuchtflecke vom Flitzen äh Blitzen."

Freibauer äh Freimaurer

Eigentlich sollte man vorm Einschlafen abschalten:
"Ich bin gestern nicht sofort eingeschaltet äh eingeschlafen."

Großes Reisevorhaben bzw. Online Einkaufsplanung:
"Ich geh' mal zum Amazonas!"

Lustige Wortneuschöpfung,

aber ursprünglich ein Versprecher:
wippzig äh witzig

Die Pizza im Ofen war wahrscheinlich präsenter:
Schiefer Turm von Pizza

Sonja produzierte den TOP-Versprecher 1 des Monats:
eine Töte Brütchen äh eine Tüte Brötchen

Mathis muss eins draufsetzen:
Putelschnitzel äh Putenschnitzel
(in Franken klingt das eher nach "Pudelschnitzel")

Wie geht das?

"Soll ich meine Füße äh Socken ausziehen?"

Sonja hat eine schmale Brille. In manchen Situationen muss sie über den Rand hinweg schauen. Da entstehen Sätze wie diese:
"Ich seh' grad nix. Meine Brille schaut nicht hin."

Wir sind doch kein Blumenladen:
"Wir geben nur noch auf Anfrage Flauer (wie Flower) äh Flyer raus."

Sonja saß während dieses Statements auf dem Bürodrehstuhl:
"Ich war ein wenig auf dem Schlauch gedreht äh gestanden."

Beim Frühstück erzählen wir uns manchmal, was wir nachts geträumt haben:
"Wir waren in einer Kirche und ich hab' nochmal geheiratet mir dir."

Sonja ist genervt, weil sie keine Böcke übrig hat:
"Ich habe keinen Bock mehr dafür äh drauf."

Manchmal ist unsere Versprechersammlung auch mal ein Thema, über das man (sich ver)spricht:
"Wir werden schon noch berühmt mit unserer Verbrechersammlung!"
"...unsere Wortneusprüche äh schöpfungen..."

Auf dem einen Rechner ist die Wetteranzeige aus dem Heimatort, auf dem anderen die von Berlin:
"In Berlin ist es wieder 3 Euro wärmer."

Konservierungsstöcke äh Konservierungsstoffe

Wir reden über die Notwendigkeit von Reisebüros. Sonja meint dazu:
"Du kannst den Buch doch selber fluchen." Jeder weiß, was sie gemeint hat, oder?

Nach und nach wird das Mundwerk immer loser:
"Da fragt er los, was nach ist."

"Sie haben bestimmt zur Zeit wenig auf dem Geld äh Konto."

Sonja konnte sich nicht zwischen Perfekt und Imperfekt entscheiden:
"... was ich vergasen äh vergessen habe..."

Mit dem ganzen Auf und Ab kommt man ganz durcheinander:
"Die fangen (preislich) bei 20 Euro auf äh ab und hören bei 100 Euro auf." (Gespräch über Polfilter zum Fotografieren)
"Da kackt jetzt alles auf äh ab." (Unser Rechner fängt das Spinnen an)

Sonja redet über einen Artikel in der Zeitung, bei dem es um die Milderung der Folgen von Alkoholkonsum nach Faschingsdienstag ging:
"Man kann ein Katerfrühstück mit Möpsen äh Rollmöpsen machen."

Mathis ist satt und kurz vorm Platzen:
"Ich bin platz äh voll."

Sonja schlägt Mathis vor, die Beleuchtung überm Herd auszuknipsen:
"Du kannst das Licht zu machen."

Gespräche übers Frischhalten von Brot:
"Dann ist das Frisch nicht mehr brot."

Redensart-Verwirrung:
"Ich weiß schon, woher der Wind rührt."

Wie flauschig, das Minutensteak:
das Minutenflausch äh fleisch

Sonja leidet unter verstopfter Nase und stellt fest, dass beide Nasenlöcher betroffen sind:
"Beide Nasen sind ein wenig zu."


Die Datei freut sich über die Freundlichkeit:
"Ich hab' die Datei so angelacht äh angelegt, dass..."

Beginnende Frühjahrsmüdigkeit bei Sonja?
"Heute hatte ich mal wieder das Bedürfnis, zwei Tage äh Stunden zu schlafen."

Sonjas Tee zieht, die Eieruhr klingelt, d.h. der Tee ist fertig. Mathis macht sie nochmal darauf aufmerksam, weil sie nicht dergleichen tut, den Beutel zu entfernen: "Dein Teebeutel klingelt."

Wir reden über die Inhaltsstoffe von Bitterschokolade:
"Da ist wahrscheinlich ein großer Anteil Kabaukutter äh Kakaobutter drin."

Sonja fragt bei Mathis nach:
"Hast du's vorhin mitgebracht äh mitgekriegt?"

Unsere Diskussion über Energiesparpässe:
"Den brauchst du nur, wenn du vermiest äh vermietest."

Wir lasen einen entsprechenden Artikel in einer Zeitschrift:
"Die Milch wird bei Gewitter tatsächlich schneller schlauer äh sauer."

"Damit sich die Schlimmung nicht ganz so verstimmt..."

Dreitag der Freizehnte


Sonja wollte sich diesen Film ansehen:
Mona Lisels Lächeln

Wir denken, wir haben einen Zusammenhang entdeckt. Mathis rät mir:
"Tu mal in diese Richtung retuschieren äh recherchieren."

"Es ist schon schwer, wenn man einen Unfall hat und schwerschnittsgelähmt wird."

"Gibt mir mal die Zuckerdüse äh dose!"

Aus einem Gespräch übers Krankenhaus:
"Das hat noch nichts zu tun mit Narkuse äh Narkose."

Da beißt das wissende Gewissen:
Gebissenswiss
e

Gut fürs Gemüt mal anders:
Das ist Mut fürs Getüt.

Ein uriger luftiger Kurort:
"Ist Bischofsgrün ein Hohenklufturort?"

Wir haben einen Termin, zu dem wir was mitbringen sollen:
"Haben wir alles vergessen äh dabei?"

Sonja will eigentlich nicht über Ekelfleisch reden:
"Da müsste man Rinderstinken äh Rinderschinken nehmen."

Mathis muss zum Zahnarzt. Sonja bemerkt dazu leicht hämisch:
"Der Coudown (sprich: Kaudaun) äh Countdown zum Zahnarzt läuft."

Verwandtschafts-Verwirrnisse:
"Hast du den Plan für Platin äh Patin?"
"Wir bekommen noch Geld von den Geldern äh Eltern..."

Hatten wir auch schon mal, aber diesmal wieder ganz anders:
"Hast du das schon digitillisiert äh digitalisiert?"

Kurz vorher hatten wir es von einem Verein, in dem wir Mitglied sind. Dann kommt eine Frage an Mathis:
"Ach Mathis, machst du mir einen Verein äh Tee?"

Im Atelier gefuttert?
"Das ist im Futteratelier äh Fotoatelier..."

Die Mobilteile unserer Telefonanlage sind mal wieder im Haus verstreut. Sonja fragt verzweifelt: "Wo sind die Anrufe äh Telefone?"

Das Blut deiner Brut:
"Welche Brutgruppe äh Blutgruppe hast du?"

Wir lästern über unmögliche Firmenpolitiken:
"Denen laufen doch die Kunden vorbei äh davon..."

Unter die Chinesen gegangen:
"Leider kannst du das nur manuell ändeln äh ändern."

Sonja fragt nach, als Mathis vom Workflow spricht:
"Was meinst du, den Würgfloh? Na danke..."

"Da hat's gedonnert und gebitzt!"

Die Finanzwelt und die Buchhaltung ist nicht Sonjas Welt, muss sich aber trotzdem damit befassen: die Vorwärtssteuer äh Vorsteuer

Es drauf ankommen lassen - beim Gespräch über Autos:
"Du musst es drauf anlassen kommen."

Mathis beim Pizzaessen - die Pizza war zu lange im Ofen: "Jetzt ist der Gummi äh Käse hart geworden.

Eine Zeit lang gab es im Sommer 2008 Rüslimügel äh Müsliriegel.

Mit dem Windows Vista gibt es manchmal Probleme beim Aussprechen:
Winda
Visto

Sonja wollte eine Doku aufnehmen:
"Mist, jetzt hab' ich vergessen, es einprograzumieren."

Sonja hat Hunger und drängt Mathis zum Essenmachen:
"Mach Hunger äh Essen!"

"Gruselig, das Heulswolfen äh Wolfsheulen!"

Wir unterhalten uns über das Universum:
Unterversum

Mathis kümmert sich immer um unsere Pflanzen:
"Man darf die Pflanzen nicht unnatürlich viel güßen äh gießen."

Es klingt, als ob Sonja geniest hätte. Mathis ist höflich:
"Geniesung! - Wenn's gesundet war..."

Ergoteut äh Ergotherapeut

Irgendwas ist chaotisch geworden:
"Ich bin mit meinem Rhythmus auseinander äh durcheinander."

Sonja (Winkler) ruft beim Heizungsmonteur an. Die Dame am Telefon fragt, auf wen die Rechnung geht. Sonja antwortet:
"Das geht über meinen Winkler äh meinen Mann." Leicht entsetzt und gleichzeitig belustigt fügt sie noch hinzu: "Der heißt nämlich Winkler."

"Bei Muttis Geburtstagfeier gab's doch Klebernödel äh Leberknödelsuppe!"

Mathis' sehr poetische Bemerkung über heißes Wasser in der halben Tasse: "Halbvoll mit heiß."

Diese Menschen sind lästig:
"Da läuft mir doch tatsächlich ein Vertreter über den Haufen äh Weg."

Sonja philosophiert über ihre Haarfrisur:
"Ich könnte mir mal wieder einen Knopf äh Zopf machen."

Wir wollen nicht in die Oper, uns interessiert nur, wo es ist:
"Wo ist Papas Operngras äh Glas?"

Zum Thema Gras - es ist ja Sommer:
"Heute gibt es alles grasis äh gratis."

Einer von uns hat einen wahren Geistesblitz, der Andere ruft begeistert:
"Jaaa, hast wahr äh Recht!"

Die Nacht war nicht gut:
"Ich fühl' mich ganz zerrädert äh gerädert!"

Man denkt bei der Büroarbeit schon wie ein Computer:
"Wo hab' ich das abgespeichert äh abgelegt?"

"Wenn man sich drüber nachdenkt..."

Porzellanfirmenmix:
Hutschenthal (nicht ausgesprochen, aber folgerichtig: Rosenreuther)

Sonja erzählt von dem Ort, wo sie Rehe sah:
"Ich glaube, das ist sogar ein Hehgerege äh Rehgehege..."

"Das Teil ist bestimmt aus Alumilium äh Aluminium."

"Mein Mauchnabel äh Bauchnabel ist hübsch, gell?"

"Brauchen wir noch Brühnerhü äh Hühnerbrüh'?"

Die Bankgeschäfte sind lästig:
"Ich will noch die Hinterweisung äh überweisung hinter mich bringen."

Wir reden über keinen Jagdverein:
"Der Verein ist geweihnützig äh gemeinnützig."

Gott sei Dank nicht:
"Wenn ich ins Auto fahr' äh steig', dann..."

Obwohl wir ein Auto haben, fährt Sonja auch schon mal mit dem Bus:
"Ich war doch schon mal mit dem Detlef beim Bus äh mit dem Bus beim Detlef."

Ja, das Aufstehen macht man zumindest von ihm abhängig:
"Warum macht man eigentlich alles vom Wecker äh Wetter abhängig?"

Keine Ahnung, was Sonja eigentlich sagen wollte:
"Auf der Webseite wird's wärmer."

Wir flirten miteinander:
"Meinst du das erotisch äh ironisch?"

Der Theo ist wieder retisch:

rein reothetisch

Heute war nicht Sonjas Tag:
"Du bringst meinen Rhythmus auseinander äh durcheinander!"
"Ich bin heute neben der Reihe."

Die Entscheidung war so schwer, dass eine Mixtur von "auf der Zunge zergehen lassen/durch den Kopf gehen lassen" entstand:
"Das muss ich mir gründlich im Kopf zergehen lassen."

Ein paar Tage später meinte Sonja wirklich etwas im Sinne von "auf der Zunge zergehen lassen". Was sagte sie aber stattdessen:
"Das muss man sich mal durch die Finger gehen lassen!"

Sonja zitiert lässig einen Brief:
"Hehr gesehrter Herr...."

Warum aus "lang wachsen" nicht gleich ein Wort machen:
"Seit ich mir meine Haare lachsen lasse..."

Sonja meint ihren Ingwertee, er soll normalerweise 5 min ziehen:
"Je länger der Tee gezogen ist, desto besser kann man ihn essen." Hä?
Weitere Teediskussion:
"Das bild ich mir jedenfalls vor äh ein..."

Mathis jammert:
"Kauf' mir 'nen Rollschul, ich werd' alt!"

Sonja lobt Mathis:
"Das Essen ist ja richtlich lecker!"

"Schicken die das jetzt mit DHL oder mit Herpes äh Hermes?"

massig Zischlaute:
einigermaschen hübsch

Die Wohnung wird ungemütlich, die Staub staut sich:
"Wir haben schon lange nicht mehr stausaubt."

Unsere Freundin ist nicht neben dem Rad her gelaufen, sondern gefahren:
"Sie ist dahin mit dem Rad gelaufen äh gefahren."

Kommt immer drauf an/hängt davon ab:
Wo drauf hängt das Teil denn ab?
"Es hängt immer drauf ab, ob..."

Mathis schimpft, aber nicht mit mir:
"Ich mach das limmer nänger äh nimmer länger mit!"

Ich pflichte ihm bei:
"Ja, da hast Recht. Des hält uns sau äh so auf."

Die Website einer Freundin sieht katastrophal aus. Ich vermute:
"Die hat mal wieder ihre Website zerschissen äh zerschossen."

ein Onto anlegen äh Konto

Wir suchen was auf dem PC:
"Du hast es doch auf dem Lapdoch?"

Schee, der Schnee:
geschlossene Schleedecke

Auch Lesefehler kommen vor, aber wir wollen keine neue Rubrik aufmachen.
Mathis liest auf einer Lebensmittelpackung: "Sexualkraut". Was stand tatsächlich da? Sauerkraut. Ist doch im Nachhinein betrachtet eine nette Umschreibung für Schambehaarung, oder? - siehe auch Wortneuschöpfungen

Eigentlich wollte man begeistert sagen, dass nichts über frischen Basilikum geht, aber was kam raus?
"Ein frischer Basilikum geht über nichts".
Gut, dass er nicht über Leichen geht!

Wir reden über unsere Konsumwelt:
"Da kannst du was kostenlos abschnauben äh abstauben."
"Und bei denen kannste Schläppchen äh Schnäppchen machen."

Das Monat hat aber höchstens 31 Tage:
"Er hat am 72- äh 27sten Geburtstag."

Mathis ist weder Mister noch Melker:
"Muss noch den Schrank ausmistern."

Draußen schneit's - die Liesel reist:
"Reise lieselt der Schnee."

Erpressungen gehören eigentlich nicht zu unserem Alltag:
"Matthis, machst du mir einen Erpresso äh Espresso?"

Wenn man beim Essen über Fundamentalisten philosophiert:
Fundamundalisten

Klingt, als ob es weh tun würde:
"Er hat die Oberohaut [sprich: Ober oh Haut] ä Oberhoheit."

triefend vor Fehler:
abgrundtrief verwerflich

Ohne weiteren Kommentar:
"Bringst du mal den Rechtsmüll äh Restmüll raus?"

Deutsche Grammatik ist schwer:
"Da wundert mich sich".

Jawoll, mal wieder was zum Thema Film & Fernsehen:
Tron Jawolta

Wir haben ein neues Gesellschaftsspiel gekauft und Sonja liest die Anleitung vor. Jedes Mal beim Wort "Legeregel" hat sie diverse Probleme:
Rege-Legel

Es gibt schon wieder Kekse zum Kaffeetrinken. Sonja fragt Mathis mitfühlend:
"Geht dir der Keks auf den Tee?"

"Heute früh war wieder eine Geisterin äh Geisterfahrerin unterwegs."

Matthis philosophiert übers Wetter:
"Momentan ganz schön trockene Luftfeuchte..."

Es zieht sich hin, das Universum:
Gummiversum

Die schrägste Aussage des Monats Dezember:
Wir unterhielten sich über Leute, u.a. unserem bedauernswürdigen Neffen, die um Weihnachten herum Geburtstag haben. Sonja meinte ganz ernst, aber etwas abwesend: "Da muss man schon überlegen, wann man sich zeugen lässt."

Noch so'n Spruch - völlig daneben:
"Totgelebte glauben länger."
Am Ende des Lebens möchte man doch sagen können: "Ja, ich habe mich totgelebt."

Den Schlund runter:
"Habe den Bissen schlunter geschluckt."

Wir spekulierten über die Konkurrenz:
"Wenn wir das machen, dann mögen die uns riesen arg."

Ansprechender Beantworter:
"Hast du den Ansprechbeantworter äh Anrufbeantworter abgehört?"

Was ist das für ein entspannendes Hobby?
Erspannung gönnen

Einfacher, da in einem Zug aussprechbar:
Adventsalender

Mathis findet, dass Sonja eine unmögliche Frisur hat:
"Kämm mal die Ohren hinter die Haare!"

Altersheimer äh Alzheimer

Buchstaben verrutschen nach hinten:
"Heute ist wieder veraufskoffener Sonntag."

Komische verunglückte Wörter:
Urgroßmuttler äh mutter
Brobaufstrich äh Brotaufstrich
Schaltel äh Schalter
Bödel äh Blödel

Beim Dippeln angedockt?
Dippeldocker äh Doppeldecker

Wir haben uns erkältet. Sonja macht ein neues Wort aus einatmen und inhalieren:
einhalieren

Das Wort will gar nicht über die Lippen:
"Das ist doch ein Gericht äh Gerecht äh - na - Gerücht!"

Ist das wahr?
"So schlecht wird Schokolade nicht schnell."

Mathis stellt nach Mitternacht fest:
"Es ist immerhin schon heute!"

Im Mund ist es schon schlimm genug:
"Dreh' mir nicht alles im Wort rum!"

Eine Verpackung ist so fest verschlossen; helfen tierische Verhaltensweisen besser?
"Du musst die Packung einfach aufbeißen äh aufreißen!"

Fies, sich immer so versprechen zu müssen:
"So etwas Gefieses äh Gemeines!"

Traurig. Wieder ein schlimmer Unfall in der Region:
"Das Auto ist gegen den Betonpraller gepfeilt."

Drucksachen-Terminologie:
Fickelwalz äh Wickelfalz

Wir philosophieren über chinesische Schriftzeichen:
"Bestimmt schwierig für einen Ausländer, diese Frischzeichen zu lernen!"

Am Ende unserer Erkältung ist Mathis erleichtert:
"Endlich lösen sich die Schleimhäute."
Sonjas Kommentar: "Schlimm, wenn sie es täten!"

Als wir eine bunt gemusterte Tasse gekauft hatten, überlegen wir, ob sie spülmaschinenfest ist:
"Ich geh' nicht davon ab äh aus, dass das abgeht."

Ja, da drin ist Wasser:
"Ich geh' jetzt in die Wasse äh Wanne!"

Hilfe, hoffentlich ging alles gut:
"Sie hat sich als Frisöse betötigt äh betätigt."

Warum gibt's bei uns keine Demonstrationen?
"Weil die Deutschen so angepisst äh angepasst sind."

Die herbstliche Sonne hat gewisse Auswirkungen auf uns:
"Jetzt reißt die Sonne auf" - eigentlich meinte Mathis die Wolken.
"Die Sonne wird wieder schön" - eigentlich meinte Sonja das Wetter.

Frischelwaffen äh Frischeiwaffeln

Zupfer und Kinn äh Kupfer und Zinn
Ist ein Zupfer am Kinn nicht lästig?

Das hatten wir schon mal - wieder anders versprochen:
"Das kann man nicht vergeallmeinern."

Was ist eine Beckwette? Eine Wette des Bäckers? Nein, ein Versprecher:
"Du hast mir die Beckwette äh Bettdecke weggezogen!"

Wieder zuhause - nach der Fahrt mit dem innen metallisch glänzenden Aufzug in einem Warenhaus:
"Seit ich dich im Kühlschrank äh Aufzug geküsst habe..."

Probleme mit Lebensmitteln:
ördnüsse äh Erdnüsse
Pfudding äh Pudding
Senftag äh Sanftag äh Samstag
Siramitu äh Tiramisu

Der Kragen reißt:
"Da platzt einem der Faden!"

Absolute Konzentration bei einer Bastelarbeit:
"Du musst das halbwegs arg ruhig halten."

Man stelle sich das statt einer Tube vor:
Dose Zahnpasta

Wir reden über die Katze einer Bekannten. Mathis fragt: "Hat die jetzt Läus' oder Flöh'?"
Sonja antwortet: "Fläu".

Der Kreis schießt sich:
"Da hat sich der Schleiß geschlossen."

Eigentlich hatte er nicht vor, bei der Stiftung Verwirrung zu stiften:
"Er wollte halt unbedingt die Stiftung verwirren."

Sonja hat den Satz so lieb:
"Wie kann man das drücken äh ausdrücken?"

Zähne waschen äh putzen

Als irgendwas nicht so einfach funktioniert wie es aussieht:
"Das geht ja total beblödet".

Der Bleistift ist stumpf und ich frage Mathis:
"Gehst du mal stiften äh Stift spitzen?"

Beim überlegen, was es zu essen gibt, wird aus "Auf was hättest du Bock?":
"Was hättest du auf Bock?"

Normalerweise sagt man "eintüten" oder "abklären":
"Wir müssen das noch abtüten!"

Was auch immer nach dem Tod passiert:
"Es wird nach dem Tud akut."

Welche Uhrzeit ist denn das?
halb zelf

Das Gegenteil von einen an der Schüssel haben:
"Der hat doch einen Sprung in der Waffel!"

Ein Zwischending zwischen auswirken und niederschlagen:
"Das schlägt sich aus."

"Du hast mich ganz aus dem Konzept gedacht."

Mathis, der Pflanzenflüsterer, meint:
"Ich pflüge äh füge Pflanzen nicht gerne Schmerz zu."

Das heißt doch anders, oder?
"Hab' ich jetzt 'n Denkwurm drin?"

Zwischending zwischen "Scheiße bauen" und dumm schauen:
"Da haben wir beide dumm gebaut."

Nicht betrunken gewesen:
"Ich muss die DVD noch finilalieren äh finalisieren!"

Ausschau gucken äh halten

Draußen ist's kalt, aber schön:
"Es ist eisigermaßen äh einigermaßen schön draußen."

Aus Versehen "Scheißhaus" und "Klo" vermengt:
Kleißhaus

So fertig mit den Nerven, dass die Aussage dazu schief geht:
"Ich bin fertig, fix, und."

Plötzlich geht am Esstisch Sonjas Uhrenband auf und die Uhr fällt auf den Boden. Sonja ruft erschrocken:
"Jetzt ist die Tür aufgegangen!"

Ist das grammatikalisch richtig?
"Das ist einer der wenigen Luxusse, die sie sich gönnen..."

 

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